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Nonagon Infinity

Raphael Stein, 8. May 2016 - 15:08

Veröffentlicht am:
29.04.2016
PdM-2016/05

Während man bei vielen Bands oftmals gerne 3 Jahre oder länger wartet, bis sie ein neues Album veröffentlichen oder gar ihren musikalischen Stil ändern, geht das bei King Gizzard & the Lizard Wizard um einiges schneller.

Die 7 Jungs aus Australien haben ihr neues Album „Nonagon Infinity“ diesen Monat heraus gebracht, welches ihr mittlerweile 8. Studioalbum in einer 6-jährigen Bandgeschichte ist. Und auch, wenn es ein weiteres Album in so kurzer Zeit ist, haben es die Jungs mal wieder geschafft ihren Stil im Gegensatz zur letzten Platte stark zu verändern.

Das letzte Album „Paper Mache Dream Balloon“ ist ein mit akustischen Instrumenten eingespieltes Album, welches vom Sound her an 60s-Pop oder Krautrock erinnert. Jetzt sind dagegen die Amps bis zum Anschlag aufgedreht. Brachial und roh ist der Sound auf diesem Abum, soundfetischisten werden hier wohl eher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Allerdings gibt es den Tracks auch den nötigen Drive. Hier kommen dann eher die Leute auf den Geschmack, die auf Rock der späten 70ern und frühen 80ern stehen, Bands wie Motörhead oder Black Sabbath seien hier mal in den Raum geworfen.

Von der ersten Sekunde an legen King Gizzard & the Lizard Wizard richtig los, es rockt und schrammelt aus allen Ecken und lässt dem Zuhörer keine Pausen. Das ist nun auch wirklich nicht methaphorisch gemeint, das Album hat nämlich keinerlei Pausen zwischen den einzelnen Stücken, die alle nahtlos ineinander übergehen. Auch am Ende ist der vermeintlich harte Bruch auch nur ein Übergang zum ersten Track des Albums. Mit dem Konzept im Hinterkopf ergibt dann auch der Albumtitel viel mehr Sinn: „Nonagon Infinity“, zu Deutsch Neuneck Unendlichkeit.

Das Album lässt sich auch gut einige Male in Dauerschleife durchhören, denn musikalisch gibt es viel Spannendes zu entdecken. Klassische 4/4 Takte gibt es kaum zu hören, es dominieren krumme Rhythmen, die jedem ambitionierten Schlagzeuger feuchte Augen bereiten werden. King Gizzard & the Lizard Wizard schaffen es aber dabei nicht zu sperrig zu klingen und liefern damit eine sehr energiegeladene Platte für den Monat Mai.

Hört das Album auf der Bandcamp-Seite von King Gizzard & The Lizard Wizard

Monat:
2016/05
Label:
Heavenly Recordings
Artist:
King Gizzard & The Lizard Wizard
Tracks:
  1. Robot Stop
  2. Big Fig Wasp
  3. Gamma Knife
  4. People - Vultures
  5. Mr. Beat
  6. Evil Death Roll
  7. Invisible Face
  8. Wah Wah
  9. Road Train
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